Es soll nicht sein!
Es soll nicht sein !
Glück im Unglück heißt es so schön. Und irgendwie fühlt es sich genauso an. Anfang März 2026 meinte mein Urologe einem
Problem auf den Grund gehen zu müssen. Ein CT Terminin abdominal, also untenrum bis zum Brustbein wurd vereinbart und ein paar Tage
später fand ich mich bei einem Oldenburger Radiologen zur Untersuchung ein. Es wurde reichlich Kontrastmittel zugeführt, mir wurde erst warm dann kalt.
Das ganze Procedere dauerte nur wenige Minuten. Ich fand mich nach kurzer Wartezeit zum Diagnosegespräch ein und wurde zunächst beruhigt,
das vorgebliche Problem an Blase und Prostata ist keines. Aber, und da beginnt der große Haken. An anderer Stelle wächst etwas was da nicht hingehört.
Das ich ein Bauchaortenaneurysma habe, weiß ich schon lange. Es wird regelmäßig vom Hausarzt geschallt und wuchs mit langsam steigender Kurve im Laufe der Jahre auf 3.4 cm.
Das ist, so meine Hausarzr nicht beunruhigend, beobachten und handeln, wenn eine bestimmte Größe erreicht ist. Der nächste Termin wäre im Juli ( also nach der Tour de Schlaraff ) gewesen.
Nun aber eröffnete mir der Radiologie, dass sich das Aneurysma auf den Weg gemacht hat. Stattlich 5 cm maß er und das bedeutet, 1,6 cm Wachstum in 6 Monaten.
Kurz: Lebensgefährlich. Es solle schnell gehandelt werden. Auch der Urologe und der Hausarzt waren von der Dringlichkeit überzeugt und so fand ich mich nach nur einer Woche
in der Gefäßambulanz des PIUS-Hospitals in Oldenburg wieder. Auch hier höchste Alarmstufe, ob des schnellen Wachstums.
Bereits am Montag 23.03. Aufnahme mit ganz viel Untersuchungen und am Mittwoch dem 25.03.2026 dann die rettende OP. Mein Gemütszustand schwankt zwischen Angst und Bange.
An Schlaf ist nur unter Zuhilfenahme von angenehm müdemachenden Zeugs zu denken. Nehm ich mal so mit.
Wenn alles glatt läuft bin ich schon drei Wochen nach OP weitestgehend wiederhergestellt. Aber, und das ist das Problem, an körperlich schwerer Arbeit ( oder Vergnügen ) ist erst nach drei bis vier Monaten zu denken.
Und das verhindert die diesjährige Tour de Schlaraff. Da ist mir mein Leben doch lieber. Also habe ich bereits alle Übernachtungen storniert und Freunden abgesagen müssen. Augeschoben, aber nicht aufgehoben. Im nächsten Jahr werden die Karten neu gemischt und ich bin hoffentlich wieder reisefertig. Mein Chirurg ist guter Dinge, dann bin ich es auch. Punktum. Schade, wirklich schade. Nächtes Jahr - neuer Versuch.
Lieber Roland, der NonPerfectus wünscht Dir von Herzen alles Liebe und Gute Ich freue mich auf eine Wiedersehen !!!!!
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